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Hier finden Sie interessante Tipps und Infos der letzten Monate exklusiv für Sie zusammengestellt…
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Besser mit Interessenvertretung


Ein Spezial des DGB-Index Gute Arbeit belegt: Betriebs- und Personalräte fördern gute Arbeit

Betriebliche Interessenvertretungen sind eine wichtige Voraussetzung für gute Arbeit in Betrieben. Das zeigen die Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit Spezial »Bessere Arbeitsbedingungen in Betrieben mit Belegschaftsvertretungen«.

Für dieses Spezial wurden die Daten zum DGB-Index Gute Arbeit 2009 zu verschiedenen Themen, wie Arbeitsqualität, Einkommen und Arbeitszeit, in Verbindung mit dem Vorhandensein einer betrieblichen Interessenvertretung ausgewertet. Danach erfahren Beschäftigte in Betrieben mit Interessenvertretung eine höhere Qualität der Arbeit und mehr Leistungsgerechtigkeit. Sie verspüren eine deutliche stärkere Bindung an ihr Unternehmen, als in Betrieben ohne Vertretung. 63 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit Betriebs- oder Personalrat würden auch dann den Arbeitgeber nicht wechseln, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. In Betrieben ohne Belegschaftsvertretung sind das nur 49 Prozent.

Auch auf die Lohnhöhe wirkt sich die Beschäftigtenvertretung positiv aus. Der Anteil unbefristet in Vollzeit Beschäftigter mit einem Einkommen von weniger als 1.500 Euro brutto im Monat liegt in Betrieben mit Interessenvertretung bei 15 Prozent, in Betrieben ohne bei 29 Prozent. Auf mehr als 2.000 Euro brutto kommen 57 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit Interessenvertretung, aber nur 31 Prozent in Betrieben ohne.
www.verdi-gute-arbeit.de

aus: PersInfo 4/2010


Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz


Am 28. April beging die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) den alljährlichen Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. An diesem Tag gedenken Gewerkschaften auch der bei der Arbeit Verstorbenen. Aktuelles Thema waren aufkommende Gefährdungen und Präventionsmodelle in einer sich wandelnden Arbeitswelt. Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (OSHA) hebt hervor, dass sich nicht nur Gefahren und Risiken ändern, etwa durch Nanopartikel. Auch die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten, die demografische Struktur und die Arbeitsformen wandelten sich. Das wirke sich auf Sicherheit und Gesundheitsschutz aus.

Mit neu aufkommenden Risiken und dem Wandel in der Arbeitswelt befassen sich auch Broschüren der ILO und der OSHA.
Mehr Infos hier...

aus: PersInfo 4/2010
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Neue Web-Portale


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erweitert ihr Internetangebot um zwei neue Datenbanken zur Gesundheitsförderung. Mit den Portalen »Wegweiser Gesundheitsförderung« und »Leitbegriffe der Gesundheitsförderung« stehen zwei Publikationen im Internet bereit, die bisher nur gedruckt verfügbar waren.

Mehr Infos finden Sie unter www.wegweiser.bzga.de und www.leitbegriffe.bzga.de.

Aus: PersInfo 3/2010


Broschüre erleichtert Ergonomie
im Krankenhaus


Es reicht nicht, wenn eine Pflegerin weiß, wie sie einen Patienten rückenschonend vom Bett auf die Krankenbahre transferiert. Deswegen wird in der neuen Broschüre »Ergonomie in Krankenhaus und Kliniken« der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz gelegt. Zentral ist die systematische Rückenprävention mit guter Arbeitsgestaltung. Daneben werden ergonomische Problemlösungen vorgestellt, zum Beispiel technische Hilfen, bauliche und organisatorische Maßnahmen. Schließlich wird ein in der Praxis erprobtes ergonomiebasiertes Präventionsprogramm erläutert. Alle MitarbeiterInnen sollen geschult, rückengerechtes Arbeiten in Form eines betrieblichen Projektes eingeführt und langfristig in die betrieblichen Strukturen integriert werden.
Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Aus: PersInfo 3/2010


Arbeit macht schon Junge krank

Schon junge Beschäftigte reagieren mit gesundheitlichen Beschwerden auf schlechte Arbeitsbedingungen und gehen krank zur Arbeit. Das geht aus einer Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit 2009 hervor.

Rückenschmerzen, Erschöpfung, Nervosität, Kopfschmerzen, Niedergeschlagenheit und Schlafstörungen – darüber klagt eine Mehrheit der Beschäftigten bis 30 Jahre, die nach den Kriterien des DGB-Index »Gute Arbeit« schlechte Arbeitsbedingungen haben. Der Zusammenhang mit der Arbeitsqualität ist eindeutig. Denn nur ein Bruchteil derer mit guter Arbeit hat ähnliche Leiden. Das zeigt: Schlechte Arbeitsbedingungen greifen nicht nur langfristig die Gesundheit an, sondern unmittelbar. Dennoch beißen viele Junge die Zähne zusammen und gehen krank zur Arbeit. Fast ein Drittel hat das schon einmal gemacht, knapp die Hälfte öfter. Gegen ärztlichen Rat haben dabei 35 Prozent gehandelt. 46 Prozent haben sich schon mal mit Medikamenten fit machen lassen. So ist es kein Wunder, dass nur knapp die Hälfte der unter 30- jährigen Beschäftigten glaubt, bis zum Rentenalter gesund zu bleiben. Und zwei Drittel sehen ihre beruflichen Zukunftsaussichten trübe. René Rudolf, Bundesjugendsekretär des DGB, zieht klare Schlüsse aus den Befunden: »Vom ersten Tag an sind gute Arbeitsbedingungen und Prävention angesagt.«

www.dgb-jugend.de

aus: PersInfo 2/2010


Studie über Fachkräfte für Arbeitssicherheit


Seit September 2009 liegen erste Ergebnisse der Sifa-Langzeitstudie vor, in der von 2004 bis 2011 die Arbeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit analysiert wird.

Mit der Sifa-Langzeitstudie untersucht die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung erstmals Wirksamkeit und Effizienz der Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Fasi). Fachkräfte, Unternehmen, Beschäftigtenvertretungen und betriebsmedizinische Dienste werden befragt. Die Studie war ursprünglich auf die Berufsgenossenschaften beschränkt. Seit 2008 beteiligen sich auch die öffentlichen Unfallkassen. Erste Ergebnisse liegen jetzt vor.

Aufgaben und Rolle der Fasi unterliegen einem grundlegenden Wandel . Noch herrscht das Rollenbild als Sicherheitsspezialist und technischer Problemlöser vor. Doch müssen sich Fasis zu Generalisten mit methodischen und sozialen Kompetenzen entwickeln. Betont wird auch die Notwendigkeit einer personenorientierten Arbeitsgestaltung, deren präventives Potenzial noch nicht ausgeschöpft werde.

Mehr Infos unter www.sifa-langzeitstudie.de

aus: PersInfo 1/2010


Familienfreundliche Personalräte


Ein Leitfaden des DGB-Projekts »Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten« unterstützt Personalräte bei Aktivitäten für eine familienfreundliche Verwaltung. Themen sind Sensibilisierung, geeignete Instrumente und eine familienfreundliche Verwaltungskultur.

Mehr Infos unter www.familie.dgb.de

aus: PersInfo 8/2009


Broschüre Moderierte Gefährdungsbeurteilung


Moderierte Gefährdungsbeurteilung für kleine Dienststellen ist Thema einer Handlungshilfe der Initiative Neue Qualität der Arbeit.

Die Broschüre wurde im Rahmen eines Projekts »Arbeitsschutz in der ambulanten Pflege« entwickelt. Sie eignet sich aber auch für andere Branchen und ist vor allem für kleine Organisationseinheiten gedacht. In drei Schritten können die für den Arbeitsschutz Verantwortlichen gemeinsam mit den Beschäftigten eine Gefährdungsbeurteilung erstellen. Der erste Schritt ist die Bestandsaufnahme in einer MitarbeiterInnenversammlung. Im zweiten Schritt werden Lösungen erarbeitet und im dritten wird die Umsetzung kontrolliert. Die Broschüre »Moderierte Gefährdungsbeurteilung« liefert einen Überblick ebenso wie detaillierte Ablaufpläne, in denen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung Schritt für Schritt dargestellt sind. Benötigt wird nur etwas Moderationserfahrung. Ergänzt wird die Handlungshilfe durch ein Konzept zur moderierten Unterweisung.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden!

aus: PersInfo 8/2009


Gefährdungen beurteilen


Eine Datenbank zur Gefährdungsbeurteilung hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin online gestellt.

Sie bietet einen einfachen Zugang zu Instrumenten, die auf die Branche, auf den Betrieb oder die Verwaltung zugeschnitten sind. EinsteigerInnen erfahren, was eine Gefährdungsbeurteilung ist und wie sie realisiert wird. Fachleute finden Handlungshilfen für unterschiedlichste Gefährdungen. Praxisbeispiele machen Mut, die Aufgabe anzupacken. Hintergrund ist die Leitlinie zu Gefährdungsbeurteilungen im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA).

www.gefaehrdungsbeurteilung.de
www.gda-portal.de

aus: PersInfo 7/2009


Welcher ist der Richtige?
Fragebögen zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen an Schulen …


In einem GEW-Gutachten werden unterschiedliche Fragebögen zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen an Schulen verglichen.

Gefährdungsbeurteilungen nach dem Arbeitsschutzgesetz beinhalten für Lehrkräfte vor allem psychische Belastungen. Dazu werden sehr unterschiedliche Fragebögen verwendet. Auf Initiative der GEW und im Auftrag der Hans-Böckler- und der Max-Traeger-Stiftung hat der Soziologe und Humanbiologe Dr. Ralf Neuner von der Universität Ulm die wichtigsten Fragebögen erstmals einer kritischen Überprüfung und Bewertung unterzogen.

Grundlage bildet ein von ihm erarbeitetes Schema zum Vergleich der Fragebögen nach einheitlichen Kriterien. Damit lassen sich Tendenzen zur Bewertung der verschiedenen Fragebögen im Allgemeinen sowie anhand spezieller Kriterien Vor- und Nachteile aufzeigen. Mit einem zusammenfassenden Überblick über die untersuchten Fragebögen bietet das Gutachten eine sinnvolle Arbeitsgrundlage für Schulpersonalräte, die Gefährdungsbeurteilungen anstoßen wollen. Neuners Schema kann auch für bisher noch nicht begutachtete Fragebögen eingesetzt werden. Dem dient eine interaktive Tabelle zur Bewertung von Fragebögen zur Erhebung psychischer Belastungen im Schulbereich.

Einen Überblick gibt die Zeitschrift »Gute Arbeit« 4/09, S. 30f.
Das Heft können Sie hier bestellen!

Das Gutachten "Vergleichende Darstellung…" selbst können Sie hier einsehen.

aus: PersonalratInfo 6/2009


Arbeiten am Anschlag


Jeder dritte Erwerbstätige arbeitet zumindest zeitweilig am Limit. Die Arbeit beziehungsweise die Schule oder das Studium gelten als Hauptquelle von Stress. Dahinter folgen finanzielle Sorgen und Stress im Straßenverkehr. Das besagt der »Kundenkompass Stress«, eine Studie im Auftrag der Techniker- Krankenkasse und des F.A.Z.- Instituts.

Betroffen sind vor allem Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und im Schichtdienst. Vor allem die Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren sagt, dass dadurch Familie, Freundschaften und Privatleben zu kurz kommen. Hauptgründe sind Arbeitshetze und Termindruck am Arbeitsplatz. Viele klagen auch über Informationsüberflutung und ständige Erreichbarkeit durch Handy, E-Mail und Blackberry. Daneben werden unklare Arbeitsanweisungen und ein zu hohes Pensum als Stressfaktoren genannt. Der Kundenkompass klärt auch darüber auf, was gestresste Menschen tun können, um wieder »herunter zu kommen«.

Umfangreiches Infomaterial erhalten Sie hier!

aus: PersInfo 5/2009


Wissenswertes für Beamtinnen
und Beamte 2009/2010



Der Bundes- und die Landesgesetzgeber haben begonnen, die beamtenrechtlichen Konsequenzen aus der Föderalismusreform in Gesetze umzusetzen, etwa Beamtenstatusgesetz und Dienstrechtsneuordnungsgesetz. Über die aktuellen Entwicklungen im Beamtenrecht im Bund und in den Ländern informiert das Taschenbuch »Wissenswertes für Beamtinnen und Beamte 2009/2010«. Neben dem Beamtenrecht werden auch die Themen Personalvertretung, Besoldung, Versorgung und Beihilfe behandelt. Praxisbeispiele, Zahlen, Synopsen und Besoldungstabellen für den Bund und die Länder runden die Informationen ab.

Zum Preis von 5,00 € (Mitglieder einer DGB-Gewerkschaft) bzw. 7,50 € (Nichtmitglieder) zzgl. 2,50 € Versandpauschale kann das Taschenbuch bestellt werden: Telefon: 0180 5835226 | E-Mail: infoservice@beamten-informationen.de |
www.beamten-informationen.de


Ver.di macht Gute Arbeit


Mit einer Initiative setzt sich die Gewerkschaft ver.di für gute Arbeit ein. Arbeits- und Leistungsbedingungen haben sich verschärft. Alte Belastungen sind geblieben, neue hinzugekommen. Vermeintliche Autonomie erweist sich vielfach als Selbstausbeutung durch grenzenlose Arbeitszeiten und Verfügbarkeit. Gute Arbeit ist für ver.di mit Respekt, Anerkennung, Wertschätzung, Mitwirkung und Mitbestimmung verbunden. Damit rückt die Gestaltung der Arbeitsbedingungen im Betrieb ins Zentrum.
Die Beschäftigten als Fachleute in eigener Sache haben eine klare Vorstellung von guter Arbeit. ver.di greift dies auf und entwickelt politische Forderungen. Plattform der Initiative Gute Arbeit ist der Internetauftritt, auf dem Interessierte Positionen und Hintergründe, Praxisbeispiele und Arbeitshilfen finden. Am 18. und 19. Juni ist in Berlin die Fachtagung »Gute Arbeit« geplant. Hier sollen Initiativen und Angebote vorgestellt und der Erfahrungsaustausch angeregt werden.

http://verdi-gute-arbeit.de

aus: PersInfo 3/2009


AGG-Wegweiser


Eine Broschüre der Antidiskriminierungsstelle des Bundes informiert über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Wer sich diskriminiert fühlt, erhält mit dem Wegweiser einen Überblick über Handlungsmöglichkeiten. Fachleuten und Beratungsstellen dient er als Nachschlagewerk. Ein umfassendes Stichwortverzeichnis und zahlreiche Beispiele erleichtern den Zugang zum Gesetz. Das AGG verbietet Diskriminierungen aufgrund von Rasse oder Ethnie, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.

Die kostenlose Broschüre kann hier bestellt oder heruntergeladen werden.

aus: PersInfo 3/2009


Muster für die Mitteilung an die Dienststelle
zwecks Schulung/ Weiterbildung


An die Dienststellenleitung

Mitteilung des Personalrats über die Entsendung eines Mitglieds zu einem Seminar für Personalratsmitglieder gemäß § 46 Abs. 6 BPersVG.

Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass der Personalrat in ihrer Sitzung am … beschlossen hat, sein Mitglied … in der Zeit vom … bis … zur Teilnahme am Seminar des Veranstalters … zu dem Thema … in dem. … (Bildungsstätte/Hotel) in … (Ort) zu entsenden.
Vorsorglich hat der Personalrat Herrn/Frau … als Ersatzteilnehmer/ in benannt.

Da es sich hierbei um eine Schulungsveranstaltung handelt, die für unsere Personalratsarbeit erforderliche Kenntnisse vermittelt, ist gemäß § 44 Abs. 1 i.V.m. § 46 Abs. 6 BPersVG die Dienststelle verpflichtet, das Arbeitsentgelt während der Seminarzeit fortzuzahlen und die anfallenden Kosten zu erstatten. Die Ausschreibung mit Angaben zu den Kostenarten, der Höhe der anfallenden Kosten und der Themenplan liegen diesem Schreiben bei.

Lesen Sie mehr über "Teilnahme von PP an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen. Zur Neufassung des BMI-Rundschreibens zur Kostenerstattung" in "Der Personalrat 2/2009, S. 48-51. Das Heft kann hier bestellt werden.

aus: PR 2/2009


Gute Arbeit und Gleichstellung


Einkommen, Gesundheit, Balance von Arbeit und Leben sowie Diskriminierungsfreiheit bei der Arbeitsbewertung, das sind sowohl wichtige Indikatoren für die Qualität von Arbeit als auch für die Gleichstellung von Frauen im Erwerbsleben.
Am 25. und 26. September 2008 hatte die Hans-Böckler-Stiftung zu einer Tagung eingeladen, um gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft, Gewerkschaft und Interessenvertretung »Gute Arbeit aus Gleichstellungsperspektive « zu beleuchten.

Die Vorträge sind jetzt im Internet- Auftritt der HBS dokumentiert und hier einzusehen.

aus: PersInfo 1/2009


Jahrbuch Gute Arbeit



Erstmals fasst ein Buch die Diskussion über Gute Arbeit zusammen.
Autorinnen und Autoren aus Politik, Gewerkschaft, Wissenschaft und Praxis beschreiben Handlungsfelder, zeigen Lösungsansätze und geben Empfehlungen für die Praxis. Ein Online-Portal mit Infos, Blog und Links ergänzt das Jahrbuch.

Urban/ Schröder (Hrsg.): Gute Arbeit, Handlungsfelder für Betriebe, Politik und Gewerkschaften, Bund-Verlag Frankfurt, 39,90 Euro.

Aus: PersInfo 1/2009

Zusätzliche Infos finden Sie unter www.gute-arbeit-praxis.de


Hilfen zum Handeln bei Psychostress


Exzessiver Psychostress untergräbt nicht nur die Arbeitsqualität, sondern langfristig auch Produktivität und wirtschaftlichen Erfolg. Was sich dagegen tun lässt, zeigt ein Themen-Dossier in der September-Ausgabe der Zeitschrift »Gute Arbeit«, S. 17-39.

Das Heft kann hier bestellt werden.

aus: PersonalratInfo 8/2008


Gesundes Verhalten lernen


Die Schlagworte alternsgerechtes Arbeiten und lebenslanges Lernen sind in aller Munde. Doch wie werden sie mit Leben gefüllt? Wie lernen ältere Menschen und wie lernen sie, sich gesundheitsförderlich zu verhalten? Die Initiative Gesundheit und Arbeit, in der die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und gesetzliche Krankenkassen zusammenarbeiten, hat Empfehlungen entwickelt, die sich vor allem mit dem Erlernen von Bewegungs- und Entspannungsverfahren befassen. Demnach spielen bei 50-Jährigen oder Älteren biografische Erfahrungen eine große Rolle. Deswegen seien positive Lernsituationen besonders wichtig, vor allem für Menschen, deren letzte Lernerfahrung schon lange zurückliege.

Borkel, Rimbach, Wolters: Gesund älter werden und arbeitsfähig bleiben? Empfehlungen aus der Erwachsenenbildung für die betriebliche Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Stressbewältigungsmaßnahmen. iga.Report 15
Hier kostenlos herunterzuladen!

aus: PersonalratInfo 8/2008


Wiki heißt schnell


Wiki ist Hawaiisch und heißt schnell.
Ein Wiki ist eine Software und Sammlung von Webseiten, die von den NutzerInnen meist auch online geändert werden können – so die Definition des Online-Lexikons Wikipedia. Im Rahmen des ver.di-Projekts E-Union, in dem eine „elektronische Gewerkschaft“ entwickelt wird, wurde ein Wiki zu guter Arbeit aufgebaut. Die Plattform dient dem Austausch von Informationen und Wissen zur Qualität der Arbeitsbedingungen, Arbeitsgestaltung sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
www.wiki-gute-arbeit.de

aus: PersonalratInfo 7/2008


Online Portal "Gute Arbeit"


Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat ein Online-Portal zu Guter Arbeit eingerichtet.
Im Drei-Wochen-Rhythmus sollen dort Projekte, Veranstaltungen, Publikationen und Aktivitäten der Stiftung zu Guter Arbeit vorgestellt werden. Bereits vorhanden sind Dossiers zum lebenslangen Lernen, Globalisierung und Solidarität, Teilhabe und Gerechtigkeit sowie Zukunftsgestaltung.
Die Dossiers können hier heruntergeladen werden.

Aus: PersonalratInfo 6/2008


Prüfzeichen erklärt


Die Zahl unterschiedlichster Qualitäts- und Prüfsymbole für technische Produkte im Büro nimmt stetig zu. Doch die wenigsten Menschen wissen, was da jeweils geprüft und zertifiziert ist. Das betrifft vor allem die GS- und CE-Zeichen. Die nicht-gesetzlich geregelten Symbole helfen bei der Auswahl guter Produkte aus verschiedenen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie – jedoch nur, wenn man sie auch zu interpretieren weiß.

Die „Informationshilfe für die Beschaffung“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gibt einen Überblick über die wichtigsten Prüfzeichen, deren Bedeutung und Geltungsbereich und kann hier heruntergeladen werden..

Aus: PersonalratInfo 6/2008


Neue Mobbing-Ratgeber


Gezielte und systematische Intrigen, Schikanen oder Beleidigungen im Betrieb sind Mobbing. Arbeitsausfälle aus diesem Grund verursachen große volkswirtschaftliche Schäden. "Wenn aus Kollegen Feinde werden ..." heißt eine neue Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Sie bietet Informationen und Hilfe für Betroffene wie auch Handlungsanleitungen für Betriebe, um Mobbing frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

Aus: PersonalratInfo 4/2008


Gefahrstoffe beurteilen


Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA) hat eine Handlungshilfe für die Gefährdungsbeurteilung bei beabsichtigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen erarbeitet. Thema sind Gesundheits-, Brand- und Explosionsgefahren. In sechs Schritten lassen sich Gefährdungen herausarbeiten und Schutzmaßnahmen festlegen. Hier finden Sie mehr!

aus: PersonalratInfo 4/2008


Musterschreiben JAV


Beispiel für ein Informationsschreiben der JAV

Die Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung begrüßen euch ganz herzlich und beglückwünschen euch zu eurem Ausbildungsplatz. Wir wünschen euch, dass ihr eure Berufsausbildung erfolgreich beendet und nach Möglichkeit im Anschluss daran in ein reguläres Arbeitsverhältnis übernommen werdet. Dabei möchten wir euch in jeglicher Hinsicht unterstützen.

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung ist die von allen Jugendlichen und Auszubildenden in der Dienststelle gewählte Interessenvertretung. Wir vertreten eure Interessen gegenüber den Ausbildern und der Dienststellenleitung. Bei allen, während der Ausbildung auftretenden Problemen stehen wir euch gerne hilfreich zur Seite.

Ansprechpartner für euch sind:
Namen sowie Telefondurchwahl und E-Mail-Adresse
Wer uns persönlich sprechen möchte:
Das Büro der Jugend- und Auszubildendenvertretung befindet sich ……..
Hier sind wir an folgenden Tagen … von … bis … anzutreffen.

Unser Büro kann während der Arbeitszeit aufgesucht werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Sprechstunden, die ihr ohne Anmeldung nutzen könnt. Eine Sprechstunde findet am … um … statt. Ihr seid herzlich eingeladen, uns in der Sprechstunde Anregungen und Beschwerden mitzuteilen. Nehmt ihr an der Sprechstunde teil, entstehen keine Nachteile. Ihr müsst euch lediglich vorher bei eurem Ausbilder / Vorgesetzten abmelden.

Außerdem veranstalten wir einmal im Jahr eine Jugend- und Auszubildendenversammlung, zu der alle Auszubildenden eingeladen sind. Zur nächsten Versammlung werden wir euch rechtzeitig einladen.

Eure Jugend- und Auszubildendenvertretung

Mehr über die Zusammenarbeit zwischen Personalrat und JAV insbesondere im Bereich der Ausbildung, verfaßt von RA Wolf-Dieter Rudolph, finden Sie in PR 3/2008, S. 107-110.


Lärmschutz für Orchester


Am 15. Februar endete die zweijährige Ausnahmeregelung für MusikerInnen in der Lärmverordnung. Jetzt darf die tägliche Schallbelastung den Grenzwert von 85 Dezibel A (dB(A)) nicht überschreiten. In einem Symphonieorchester liegt der Dauerschallpegel jedoch bei 90 dB(A) und mehr. Innerhalb von zehn Jahren erkrankt im Schnitt einer von 100 Orchestermusikern an einer berufsbedingten Lärmschwerhörigkeit. Nach der Lärmverordnung muss im ersten Schritt versucht werden, den Lärm an der Quelle zu verringern. Ist das nicht möglich oder ausreichend, muss der Arbeitgeber Schutzmaßnahmen ergreifen. Hierzu zählen durchsichtige Schallschutzschirme zwischen den Instrumentengruppen. Letztes Mittel ist der persönliche Gehörschutz. Ein Programm des Instituts für Arbeitsschutz der Gesetzlichen Unfallversicherung hilft, den richtigen Schutz auszuwählen.

Aus: PersInfo 3/2008


EU-Parlament fordert mehr Aktivität


Am 20. Dezember 2007 hat das Europäische Parlament einen Bericht zur Gemeinschaftsstrategie 2007 bis 2012 für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz verabschiedet.

Das Parlament bedauert in dem Bericht, dass sich die EU-Kommission keine Ziele zur Verringerung von Berufskrankheiten, etwa arbeitsbedingten Krebserkrankungen, setzt. Auch müssten Beschäftigte im Gesundheitswesen besser vor Hepatitis C und Aids geschützt werden.
Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) schätzt, dass 2006 in der EU etwa 167.000 Menschen durch Arbeitsunfälle oder arbeitsbedingte Erkrankungen gestorben sind. Weitere 300.000 Beschäftigte werden laut EU-Kommission jedes Jahr arbeitsunfähig. Deswegen hat sich die Kommission das Ziel gesetzt, die Zahl der Unfälle am Arbeitsplatz EU-weit um durchschnittlich 25 Prozent zu verringern. Die Abgeordneten schlagen vor, die EU-Empfehlung zu Berufskrankheiten in eine Mindestrichtlinie umzuwandeln. Sie äußern sich außerdem besorgt über den Anstieg von Erkrankungen des Bewegungsapparats. Die derzeitigen Rechtsvorschriften reichten nicht aus. Zudem müssten neue, besonders psychosoziale Risiken rechtzeitig erkannt und überwacht werden.
Den Bericht können Sie hier downloaden!


Infos zur Strategie


Der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit hat Dokumente zur Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie ins Internet gestellt: Unter anderem das Fachkonzept, Kriterien zur Bewertung von Zielen und Datenquellen sowie deren Auswertung. Zu finden unter http://lasi.osha.de

aus: PersInfo 3/2008


Eingliederung als Erfolgsmodell


Vor einem Jahr wurde die Dienstvereinbarung zum BEM abgeschlossen, vor acht Monaten Jahr folgte eine Auszeichnung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen und der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände. Heute ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement an der Uniklinik in Frankfurt am Main fest etabliert.

Ergo-online hat die Dienstvereinbarung zum BEM der Uniklinik Frankfurt am Main dokumentiert und weitere Infos zusammengestellt: Hier downloaden!

Informationen der gesetzlichen Krankenkassen und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung finden Sie unter www.iga-info.de

aus: PersInfo 2/2008


Lange Lehren


Ein Coachingprogramm, ein Trainingsprogramm zum Umgang mit verhaltensauffälligen SchülerInnen, ein betriebsärztliches Betreuungs- und Beratungskonzept sowie ein Programm zur Verringerung des Lärmpegels – das sind die Ergebnisse des Projekts „Lange Lehren“, welches das Bundesarbeitsministerium gefördert und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin begleitet hat. Interessierten sollen Checklisten, Beratungsleitfäden, Handlungshilfen und Module zur Weiterbildung erhalten.

www.langelehren-projekt.de!

aus: PersInfo 01/2008


Die Warnung … vor trockener Heizungsluft


Im Winter nehmen die Klagen über trockene Luft in beheizten Räumen zu.
Doch laut einer Literaturrecherche der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) lassen sich weder trockene Schleimhäute oder trockene Augen noch Hautprobleme eindeutig auf die Heizung zurückführen. Eine Ausnahme sind chronische Hauterkrankungen. Der Mensch verfüge nicht über die Fähigkeit, Luftfeuchte unabhängig von anderen Klimaparametern einzuschätzen, so die VBG. Ob sich jemand gut fühlt, hängt neben der Luftfeuchte auch von der Temperatur, der Luftströmung und von Gerüchen ab. Auch die Möglichkeit, das Raumklima selbst zu beeinflussen, spielt eine große Rolle. Paragraf 3 Abs. 1 der Arbeitsstättenverordnung verlangt „ausreichend gesundheitlich zuträgliche Atemluft“. Nach Arbeitsstättenrichtlinie 5 ist das der Fall, „wenn die Luftqualität im Wesentlichen der Außenluftqualität entspricht, es sei denn, dass außergewöhnliche Umstände die Außenluftqualität beeinträchtigen.“ Am besten eignet sich die Fensterlüftung, da sie alle Klimaparameter beeinflusst. Als optimal gelten folgende Raumtemperaturen:
_ Sitzende Tätigkeit 19 °C
_ Nicht sitzende Tätigkeit 17 °C
_Schwere körperliche Arbeit 12 °C
_ Büroräume 20 °C
_ Verkehrsräume 19 °C
Eine Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent ist absolutes Minimum. Werte über 70 Prozent empfinden viele Menschen als schwül. Wird die Luft künstlich befeuchtet, sollten 40 bis 50 Prozent angestrebt werden. Durch technische Anlagen lässt sich natürliche Luftströmung nur sehr aufwändig simulieren. Wenn dennoch Luftbefeuchtungsanlagen eingesetzt werden, sollten sie das Zeichen „BG-PRÜFZERT“ tragen. Die Anlagen müssen regelmäßig nach Herstellerangaben gereinigt und gewartet werden, damit sich keine Sporen oder andere Mikroorganismen absetzen. Die VBG weist auf einen weiteren Aspekt hin: Vielfach ist nicht das Raumklima eigentliche Ursache der Klagen über „dicke Luft“, sondern unergonomische Arbeitsplätze, schlechte Arbeitsorganisation oder ein schlechtes Betriebsklima. Genaue Ursachensuche lohnt sich.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.vbg.de

aus: PersInfo 01/2008


Die Warnung… vor mangelhaften Schreibtischstühlen

Ein neuer Schreibtischstuhl sorgt nicht immer für eine gesunde Sitzhaltung. Gravierende Sicherheitsmängel stellte die Stiftung Warentest beim Test von 14 Bürostühlen fest, sieben erhielten die Note mangelhaft. Kippelige Stühle, gefährliche Kanten an der Gasfederhalterung, abgebrochene Armlehnen und fehlende Warnhinweise waren die häufigsten Mängel. Vor allem preiswerte Modelle schnitten schlecht ab. Ob ein Bürostuhl den Anforderungen an gutes Sitzen entspricht, kann anhand von Mindestvoraussetzungen überprüft werden. Der Stuhl sollte einen Fünfsternefuß mit Rollen besitzen und mindestens 15 Kilo schwer sein, um schnelles Wegrollen zu verhindern. Die Sitzfläche sollte ergonomisch gestaltet und verstellbar, die Rückenlehne regulierbar sein. Der Stuhl sollte an die natürliche Körperhaltung angepasst werden können und den Lendenwirbelbereich stützen: Je mehr Verstellmöglichkeiten,
desto besser!
Wie Sitzhöhe, Arbeitstisch und Blickwinkel zum Computer richtig einstellt sind und welche Anforderungen ein ergonomischer Stuhl erfüllen muss, ist anschaulich beim Internet-Informationsdienst ergo-online erläutert. Weitere Infos unter www.warentest.de.


EU-Grünbuch propagiert flexibleres Arbeitsrecht Move Europe für Gesundheit

Ende 2006 hat die europäische Kommission mit dem Grünbuch Grünbuch „Ein modernes Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ eine Diskussion über EU-Initiativen zur Flexibilisierung des Arbeitsrechts eröffnet. Der DGB hat die Debatte aufgegriffen.


Dokumentation Arbeitsschutz

Die Dokumentation der ver.di- Tagung „Erfahrungen aus zehn Jahren Arbeitsschutzgesetz und zukünftiger Handlungsbedarf – Bilanz der Gefährungsbeurteilungen in der praktischen Umsetzung im Dienstleistungsbereich“ liegt jetzt vor. Darin sind vor allem die Vorträge der drei Referentinnen und neun Referenten enthalten. Unter anderem wird die Aufgabe von betriebsärztlichen Diensten, Fachkräften für Arbeitssicherheit und der Arbeitspsychologie beleuchtet. Daneben gibt es Anmerkungen aus juristischer Sicht, Informationen zum Stand der Umsetzung der EU-Rahmenrichtlinie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz und eine Bilanz der Arbeitsschutzgesetzgebung aus Sicht des Bundesarbeitsministeriums wie auch der Unfallversicherungsträger.
Die Broschüre kostet 3 EUR, ab fünf Exemplaren 2,50 EUR, zu bestellen bei Scholz / direkt, Tel. 030 67982-150, Mail verdi@scholz-direct.de


Stressberuf LehrerIn

Jedes Jahr scheiden 5.000 bis 6.000 LehrerInnen vorzeitig aus. Hinter jeder zweiten Frühpensionierung steckt eine psychiatrische oder psychosomatische Erkrankung. Was macht die Arbeit als LehrerIn so stressig. Was können LehrerInnen selbst tun, um gesund zu bleiben? Und was muss sich in der Schule ändern, um Stresserkrankungen zu verhindern? Dazu liefert die GEW-Broschüre „Schaffen wir die Arbeit oder schafft sie uns?“ Ansätze.


Praxishilfe Feuchtarbeit

Der ständige Kontakt mit Wasser, feuchten Lebensmitteln, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, häufiges Händewaschen oder langes Tragen flüssigkeitsdichter Handschuhe – das alles hinterlässt Spuren auf der Haut und begünstigt Hautkrankheiten.
Die Landesanstalt für Arbeitsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf hat dazu gemeinsam mit dem Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen- Lippe und dem Rheinischen Gemeindeunfallversicherungsverband eine Praxishilfe erarbeitet. Sie informiert über Hautschutz, Hautreinigung und Hautpflege in Küchen. Darüber hinaus gibt es ein Infopaket mit Hilfen zur Mitarbeiterunterweisung, Muster für Betriebsanweisungen bei der Feuchtarbeit sowie für Hautschutz- und Handschuhpläne. Das Paket richtet sich an Küchenleitungen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Hygiene, Betriebsärztinnen und -ärzte sowie Personalräte.


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